AKTIVITÄTEN 2010
Wochenende mit wertvollen Tipps der Extraklasse
Ausbilder Jörg Jacobs erneut zu Gast in Kleinseelheim
Vom 5.11. – 7.11. absolvierten 10 Reiter/innen einen Lehrgang mit Grand Prix Reiter Jörg Jacobs auf dem Hof der Familie Römer-Stauber und wurden drei Tage lang individuell geschult.
Der 34 jährige Pferdewirtschaftsmeister aus der Nähe von Bad Berleburg ist regelmäßig auf dem Hof von Antje & Christian Stauber und jedes Mal sind die Lehrgänge lange vorher ausgebucht, denn sein Unterricht ist sehr gut. Die meisten Teilnehmer sicherten sich schon jetzt wieder einen Platz für den nächsten Lehrgang im Frühjahr 2011.
Dieser kontinuierliche Rhythmus ist für Herrn Jacobs und die Reiter sehr gut, so kann der die Fortschritte der einzelnen Paare überprüfen und an bereits Erlerntem anknüpfen. Die Teilnehmer hatten alle ein ganz unterschiedliches Niveau, von Anfänger bis Turnierreiter mit M Erfolgen war alles vertreten. Herr Jacobs erteilte jedem einzelnen individuellen Unterricht und holte den Reiter da ab, wo sein derzeitiger Ausbildungsstand ist. Bei jedem Paar war es ihm wichtig, Sitz und Einwirkung des Reiters zu verbessern um so die Losgelassenheit des Pferdes zu verbessern. Diese ist wiederum Vorraussetzung für alle Lektionen. Herr Jacobs reitet selbst Dressur bis Inter I und Springen bis zur Klasse M. Seine Ausbildung hat er bei Klaus Balkenhol absolviert und anschließend war er viele Jahre Haustrainer von Prinzessin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein. Inzwischen ist er selbständig mit Beritt und Ausbildung und gibt an den Wochenenden noch Lehrgänge in Deutschland und den Niederlanden.
Herr Jacobs lobte die hohe Motivation der Teilnehmer und die Fortschritte, die alle von Januar bis jetzt gemacht haben.
Die Reiter freuen sich schon auf ein Wiedersehen im neuen Jahr. Wer Interesse hat mal mit zu reiten sollte sich frühzeitig melden.
Aktivitäten 2009:
Peter Kreinberg
war in der Woche vom 17.- 20. August in Kleinseelheim und nahm die Prüfung zur Trainerlizenz der Bodenschule ab Der „Hannoveraner erleben...“-Partnerbetrieb der Familie Römer-Stauber war Ausrichter dieser Veranstaltung
Pferde mit guten Manieren erleichtern den täglichen Umgang
und machen ihn sicherer und harmonischer. Doch auch unter dem Reiter sind Aufmerksamkeit, Gelassenheit und motivierte Mitarbeitsbereitschaft für eine pferdegerechte und harmonische Ausbildungsarbeit und Nutzung unabdingbar. Wie wird das Bewusstsein beim Pferdebesitzer oder Reiter dafür geschärft und wie erreicht man beim Pferd die gewünschten Verhaltensweisen? Wichtige Voraussetzung ist ein eindeutiges Verständigungssystem zwischen Mensch und Pferd auf der Basis von Respekt, Vertrauen, Zwanglosigkeit, Losgelassenheit und williger Nachgiebigkeit. Diesem Anspruch in der Pferdeausbildung steht zunächst häufig das natürliche Instinktverhalten eines Pferdes entgegen, später sind es dann erworbene Unarten und Angewohnheiten. Wie Pferdeverhalten gedeutet wird und wie der Mensch es auf der Basis natürlicher Lernmuster neu konditionieren kann, um ein Pferd optimal für eine Reitpferdeausbildung vorzubereiten, demonstriert Peter Kreinberg. Mit der The Gentle Touch® - Methode hat er ein methodisch aufgebautes, reitweisenübergreifendes Konzept entwickelt, mit dem jeder Reiter und Pferdebesitzer diesem Ziel näher kommen kann. Weitere Informationen unter: The Gentle Touch® Seit über 30 Jahren demonstriert und praktiziert Peter Kreinberg Leichtigkeit im Sattel und am Boden. Auf zahlreichen Messen wie Equitana, Pferd International oder Eurocheval füllt er jedes Jahr aufs Neue die Zuschauerränge und überzeugt durch den Ausdruck seiner Pferde: leicht, locker und mit wachem Blick lauschen sie den Hilfen des Reiters und führen die Übungen motiviert, geschmeidig und auf den Punkt genau aus. Ein harmonisches, ungezwungenes und leichtes Bild ist es, dass Peter Kreinberg immer wieder in die Köpfe der Reiter rückt und mit dem er das Pferd in den Vordergrund stellt
Seine Ausbildungsmethode "The Gentle Touch" (TGT) beinhaltet Aspekte der Klassischen Kalifornischen Reitweise, der Kampagne-Reiterei, die in der der HDV12 niedergeschrieben wurde und als Mutter der heutigen FN-Reitweise bezeichnet wird, sowie der amerikanischen Natural Horsemanship. In über 25 Jahren Praxis mit Pferden vereinte Kreinberg die Praktiken dieser altbewährten Ausbildungsmethoden zu einer soliden, systematisch aufgebauten Methode, die dem heutigen ambitionierten Freizeitreiter- und Pferd entgegen kommt. Wesentlicher Aspekt seiner TGT-Methode, die sich an der an der Biomechanik von Reiter und Pferd orientiert, ist die Berücksichtigung des mentalen Zustandes von Pferd und Reiter. Mentale Gelassenheit wird genauso erarbeitet wie geschmeidige Bewegungsabläufe.
Peter Kreinberg schlägt mit seiner Methode eine Brücke zwischen den Reitweisen. Sein reitweisenübergreifendes Denken, Ausbilden und Reiten stellt konsequent das Pferd mit seinen natürlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten in den Vordergrund.
Die Prüfung zum TGT-Trainer Boden haben absolviert und bestanden:
Antje Römer-Stauber, Kleinseelheim, Andreas Hornemann, Dillenburg, Bettina Henrich, Burbach, Heidgard Böttger-Grebe, Ziegenhain und Susanne Henke, Siegen.
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Erfolgreiche Prüfungen zum Basispass Pferdekunde, Kleines& Großes Hufeisen und zum Steckenpferd in Kleinseelheim abgelegt
12 junge Reiterinnen und ein Reiter zeigten am Freitag den 18. September ihr Können
Am Freitag Nachmittag herrschte reges Treiben auf dem Hof der Familie Römer in Kleinseelheim. 13 Teilnehmer legten ihre erste Reitprüfung ab und zeigten dem Prüfer Albrecht Welz, was sie in den letzten Monaten in den Reitstunden gelernt hatten. Pünktlich um 15Uhr 30 wurden die einzelnen Gruppen eingeteilt und die Kinder machten die Pferde und Ponies fertig für die Prüfung. Schon dabei schaute ihnen die Prüferin über die Schulter und machte sich ein Bild, wie sicher die einzelnen Handgriffe schon sitzen und wie die Kinder dem Umgang mit dem Pferd beherrschen.
In der Reithalle musste dann jeder Teilnehmer unter Beweis stellen, dass er in der Lage ist, ein Pferd in allen drei Grundgangarten sicher zu reiten. Grundsitz und Hilfengebung spielten dabei die wichtigste Rolle, ebenso wie das sichere Reiten von Bahnfiguren.
Die Teilnehmer, die das Große Hufeisen machen wollten, mussten nach einer Dressurprüfung, auch noch sechs Hindernisse in Form eines Parcours überwinden.
Im Anschluss an die reiterlichen Leistungen wurden die Prüflinge noch in einer Theorieprüfung auf ihr Wissen rund um das Pferd abefragt.
Für die zweite Gruppe fing nun die Prüfung erst an. Die Prüflinge, die den Basispass ablegen wollten, mussten in Theorie und Praxis zeigen, dass sie den Umgang mit dem Pferd sicher beherrschen. Verhalten der Pferde, Fütterung, korrektes Führen, Putzen, Anbinden bis hin zum sicheren Verladen eines Pferdes gehörte zur Prüfung. Der Basispass ist ein Sachkundenachweis für Pferdeleute und gehört heute zu den Abzeichen dazu.
Herr Welz war auch hier von den Leistungen der Prüflinge begeistert.
Nachdem auch diese Hürde genommen war, warteten Eltern, Großeltern, Prüflinge etc. alle bei Kaffee, Kuchen und Getränken auf das Ergebnis.
Kurz darauf stand es dann fest, es hatten alle bestanden und nahmen von Richter Albrecht Welz und der Organisatorin Antje Römer-Stauber ihre Urkunden und Abzeichen entgegen.
Teilnehmer:
Steckenpferd: Jana Haase (Ebsdorferrund), Viktoria Noppe (Kirchhain), Nele Rößer (Cölbe)
Kleines Hufeisen: Lisa Bodenbender (Ebsdorfergrund), Laura Balzer (Niederwald)
Großes Hufeisen: Fridolin Rinke (Marburg), Selina Dingeldein (Niederwald)
Basispass: Melanie Erben (Ebsdorfergrund), Anja Breitenstein (Ebsdorfergrund), Maren Nau (Kleinseelheim), Lisa Reumke (Ebsorfergrund), Frauke Lorch (Großseelheim), Julia Weber (Großseelheim)